Porträt von Petra Ladenburger, Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte des Landes Nordrhein-Westfalen

KSB NRW/M. Becker

Petra Ladenburger

Petra Ladenburger ist die Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet ressortübergreifend mit allen Ministerien der Landesregierung zusammen und tauscht sich regelmäßig mit Politik, Fachwelt und Wissenschaft aus. Insbesondere steht sie im Dialog mit Kindern und Jugendlichen als Expertinnen und Experten in eigener Sache.

In der Ausübung ihrer Aufgaben ist Petra Ladenburger unabhängig, fachlich nicht weisungsgebunden und nur dem Gesetz unterworfen.

„Politik muss in Lebensläufen denken und nicht in Legislaturperioden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche bei allen politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Debatten mitgedacht und berücksichtigt werden.“
— Petra Ladenburger

Aufgaben der Beauftragten für Kinderschutz und Kinderrechte

  • Sensibilisierung für die Belange von Kindern und Jugendlichen in politischen und gesellschaftlichen Debatten

  • Schaffung von Beteiligungsformaten und Befähigung aller Kinder und Jugendlichen zur Beteiligung,

  • Weitervermittlung von Anliegen von Kindern und Jugendlichen, deren Angehörigen und ihrer Interessenvertretungen an geeignete Unterstützungssysteme (wichtig: keine Einzelfallberatung),

  • Vernetzung von und mit Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung,

  • Begleitung von Maßnahmen und Vorhaben der Landesregierung und des Parlaments unter Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen und

  • Sichtbarmachen von Erwachsenen, die im Kindes- und Jugendalter Formen von Gewalt erfahren haben, und Entwicklung von Beteiligungsstrukturen

Kontakt

Hintergrund zur Person

Petra Ladenburger ist seit 2026 Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor hat sie seit 1991 als Rechtsanwältin und ab 1997 als Fachanwältin für Familienrecht in Köln gearbeitet und Betroffene sexualisierter Gewalt vertreten. Daneben war sie Anhörungsbeauftragte der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Von 2009 bis 2026 war sie an der TH Köln tätig und dort ab 2021 Beauftragte für Fälle sexualisierter Diskriminierung und Gewalt.